logo

Öffnungszeiten
Mo-Fr 15-19 Uhr
Sa 11-19 Uhr
So 15-19 Uhr
an Veranstaltungsabenden bis 22.00 Uhr

Neue Galerie Cafe auf Facebook Abonnieren Sie unsere Neuigkeiten
43. Philosophischer Salon – Thema: Was kann heute noch Heimat sein?

melchers_aktuelles.pngDonnerstag, den 26.3.2020
19:00- 21:00 Uhr 
Thema: Was kann heute noch Heimat sein?
Eintritt: frei
.
In einer Zeit, die durch einen stetigen, rasanten und umfassenden Wandel, eine zunehmende Globalisierung und gewaltige Migrations-Bewegungen geprägt ist, erfährt der Begriff Heimat für viele Menschen eine wachsende Bedeutung.
Im Spannungsfeld zwischen dem menschliche Grundbedürfnis nach Sicherheit und Zugehörigkeit und dem vermeintlichen oder sogar tatsächlichen Verlust kultureller und regionaler Identitäten, ist Heimat zu einem neuen Schlagwort geworden: viele Politiker werben hiermit erfolgreich um Stimmen und zahlreiche Hersteller nachdrücklich für ihre regionalen und nationalen Produkte.

Aber lässt sich dieser Begriff überhaupt allgemeingültig definieren?
Ist es so einfach, wie die alten Römer sagten: “Ubi bene, ibi patria” (deutsch: „Wo es mir gut geht, da ist mein Vaterland, meine Heimat.“)?
Woher kommt die Idee von Heimat und welche Facetten und Dimensionen beinhaltet sie?
Gibt es immer nur eine Heimat oder kann es auch – obwohl es den Begriff nur im Singular gibt – mehrere ‚Heimaten’ geben?
Was hat es dann mit den Begriffen wie ‚Zweite Heimat’, ‚Wahlheimat’, ‚Politische Heimat’, ‚Eigentliche Heimat’ oder ‚Geistige Heimat’ auf sich?
Kann man seine Heimat nicht nur verlieren, sondern auch finden?
Ist Heimat immer ein tatsächlich vorhandenes geografisches Gebilde oder vielleicht doch nur ein ‚Ort der Sehnsucht’, eine Projektion, eine Utopie?
Wie unterscheidet sich die ‚Heimat’ von dem ‚Zuhause’?
Welche Rolle spielt dabei das Bedürfnis nach Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit?
Welche Bedeutung haben in diesem Zusammenhang Fremdheit und Entfremdung?
Wie wichtig sind in diesem Sinne Abgrenzung oder sogar Ausgrenzung?

Der Philosophische Salon des Neuen Galerie-Cafés, seit vielen Jahren ein ‚Geistiger Zufluchtsort’ für Menschen, die Freude daran haben, sich mit den philosophischen Aspekten des Daseins an sich und ihrem eigenen geistigen ‚Zuhause’ auseinanderzusetzen und sich darüber auszutauschen, hat sich diesem immerwährenden Thema gewidmet.
Moderiert wird die Veranstaltung – wie immer – von dem Gast-Philosophen Markus Melchers.

Wir danken der Hachenburger KulturZeit für ihre freundliche Unterstützung.

Text: Ludwig Föllen

05.03.2020 „Die Welt hat einen ungeheuren Riss“
Lesung mit Matthias Budde
.
am: Donnerstag, den 5.3.2020bild_internet_4.jpg
um: 19:00 Uhr 
Eintritt: 10,- €
.
Büchners Novelle „Lenz“ gilt vielen als einsamer Gipfel deutscher Prosa. Wer die Überfülle des Mitleids, die
entgrenzte Naturerfahrung am Rande des Wahns, die namenlose Angst der Seele vor dem Nichts miterleben will,
der tauche ein in den schwindelerregenden Rhythmus der Büchnerschen Sprache, einfühlsam nachgestaltet von Matthias Budde.

Philosophische Salon 1/2020
ausstellungsplakat_fu__r_internet_philosophischer_salon.gifViermal im Jahr findet, jeweils an einem Donnerstag um 19.00, der Philosophische Salon im Neuen Galerie Café statt.
In der Tradition des französischen Philosophen Marc Sautet, der in Paris das erste philosophische Café ins Leben gerufen hat, haben sich in den letzten Jahren auch in deutschen Städten zunehmend philosophische Gesprächskreise und Cafés etabliert.
Bei uns wird regelmäßig zusammen mit dem Gastphilosophen Markus Melchers lebhaft, anregend und kontrovers über philosophische Themen diskutiert und Gelegenheit zum gemeinsamen Nachdenken geboten.

Nächste Philosophische Salons:

26.03.2020: Was kann heute noch Heimat sein?
07.05.2020: Gibt es Grenzen der Liebe?

Eintritt: frei
Kultur auf Rezept !?
Antworten der Kulturheilkunde auf Herausforderungen unserer Zeit
.
hartmut_schro__776_der.pngmarlen_schro__776_der.png
Vortrag von Marlen Schröder,
Fachärztin für Allgemeinmedizin
&
Hartmut Schröder,
Professor für Sprachgebrauch und Therapeutische Kommunikation
.
am: Samstag, den 21.03.2020
um: 17:00 Uhr 
Eintritt: 10,- €
.
.
Kulturheilkunde geht davon aus, dass wir Kultur als Heilmittel nutzen können, d.h. Naturheilmittel sinnvoll durch das reichhaltige Repertoire der vielen Kulturen der Welt ergänzen können.
Die Referenten erläutern in ihrem Vortrag die Theorie und Praxis der Kulturheilkunde mit ihrer grundlegend einfachen Botschaft: So natürlich (im Einklang mit der Natur) und so kulturvoll (in Harmonie mit sich selbst, den Mitmenschen und dem Transzendenten) wie möglich und nur so technisch-artifiziell wie nötig.
.
.
WORKSHOP
am: Sonntag, den 22.03.2020
um: 10 - 14 Uhr 
Beitrag: 50 €

„Klangtherapie – ein adjuvantes Verfahren in der Psychosomatik“
Der Begriff Klangtherapie ist ein Sammelbegriff und wird in den letzten Jahren zunehmend in der Psychosomatik verwendet. Er umfasst eine Vielzahl verschiedener Formen und Traditionen, wobei die Verwendung von obertonreichen Instrumenten (Monochord, Gong, Klangschalen etc.) charakteristisch zu sein scheint. Historisch betrachtet handelt es sich um ein sehr altes Heilverfahren, das in allen Kulturen anzutreffen ist. Eine wichtige Linie der heutigen Klangtherapie ist die Ethnomedizin, eine andere die Musiktherapie, die bereits Eingang in universitäre Studiengänge gefunden hat. Mit zunehmender Verbreitung in therapeutischen Settings sind gegenwärtig Versuche der Akademisierung und Professionalisierung zu beobachten, die sich in diversen Ausbildungsangeboten und in der Gründung von Verbänden und Fachzeitschriften ausdrücken sowie durch akademische Forschung und Lehre begleitet werden.
Klänge können der Entspannung und Tranceinduktion dienen, aber auch adjuvant in der Medizin und Psychotherapie bei bestimmten Indikationen genutzt werden. Die Wirkung von Klängen erfolgt auditiv und vibrativ, ihre Wirkweise lässt sich zu einem wichtigen Teil durch die Gesetze der Mathematik und Physik erklären, wobei besonders die von Pythagoras entdeckte Naturtonleiter von Bedeutung ist. Durch Forschung gut belegt ist, dass die therapeutische Beziehungsgestaltung durch die Einbeziehung von Klängen bereichert werden kann, indem ein „nährendes Potenzialförderndes und als Co-Therapeutikum wirkendes Medium hinzukommt, das eine wesentliche Erweiterung des psychotherapeutisch- psychosomatischen Behandlungs-Repertoires bei sehr verschiedenen Störungsbildern und Krankheiten darstellt“ – wie es Gerhard Tuschy ausdrückt, der seit mehr als zwanzig Jahren in Berlin Wegbereiter einer klangbegleiteten Psychotherapie ist.
Im Workshop wird ein Überblick über Grenzen und Möglichkeiten der Klangtherapie gegeben, der durch praktische Beispiele und Kasuistiken zur therapeutischen Arbeit mit Klängen ergänzt wird. Insbesondere werden Körperinstrumente vorgestellt und Raum für Selbsterfahrung mit Klängen gegeben.
Kurzvita
Marlen Schröder ist Fachärztin für Allgemeinmedizin. Fortbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin und Ohrakupunktur mit Abschluss an der Deutschen Akademie für Akupunktur und Auriculomedizin. 2003 bis 2012 in eigener Praxis tätig als niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neuraltherapie, Akupunktur in Berlin-Müggelheim; seit 2013 privatärztliche Praxis in Berlin-Zehlendorf. Zusammen mit Prof. Hartmut Schröder Gründung des Therapeiums – Zentrum für Natur- und Kulturheilkunde. Fortbildung und Abschlüsse in Entspannungstherapie und Imaginativer Körper-Psychotherapie am Institut für Psychosomatik und Psychotherapie in Potsdam-Babelberg, in Vegetativer Funktionsdiagnostik bei Autonom Health sowie in Biologischer Medizin und in Klangtherapie in der Internationalen Gesellschaft für Biologische Medizin.
Prof. Dr. Hartmut Schröder ist Lehrstuhlinhaber für Sprachgebrauch und Therapeutische Kommunikation an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), wo er 2007 das Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften gegründet hat, das bis 2015 den ersten universitären Masterstudiengang für Komplementäre Medizin und Kulturwissenschaften in Deutschland angeboten hat. Er ist gleichzeitig Direktor des Instituts für Therapeutische Kommunikation und integrierte Gesundheitsförderung) an der privaten Steinbeis-Hochschule Berlin.

WORKSHOP - Klangtherapie
Ein ergänzendes Verfahren in der Psychosomatik
.
hartmut_schro__776_der.pngmarlen_schro__776_der.png
Workshop mit von Marlen Schröder,
Fachärztin für Allgemeinmedizin
&
Hartmut Schröder,
Professor für Sprachgebrauch und Therapeutische Kommunikation
.
am: Sonntag, den 22.03.2020
um: 10 - 14 Uhr 
Beitrag: 50 €
.
.
Der Begriff Klangtherapie ist ein Sammelbegriff und wird in den letzten Jahren zunehmend in der Psychosomatik verwendet. Er umfasst eine Vielzahl verschiedener Formen und Traditionen, wobei die Verwendung von obertonreichen Instrumenten (Monochord, Gong, Klangschalen etc.) charakteristisch zu sein scheint. Historisch betrachtet handelt es sich um ein sehr altes Heilverfahren, das in allen Kulturen anzutreffen ist. Eine wichtige Linie der heutigen Klangtherapie ist die Ethnomedizin, eine andere die Musiktherapie, die bereits Eingang in universitäre Studiengänge gefunden hat. Mit zunehmender Verbreitung in therapeutischen Settings sind gegenwärtig Versuche der Akademisierung und Professionalisierung zu beobachten, die sich in diversen Ausbildungsangeboten und in der Gründung von Verbänden und Fachzeitschriften ausdrücken sowie durch akademische Forschung und Lehre begleitet werden.
Klänge können der Entspannung und Tranceinduktion dienen, aber auch adjuvant in der Medizin und Psychotherapie bei bestimmten Indikationen genutzt werden. Die Wirkung von Klängen erfolgt auditiv und vibrativ, ihre Wirkweise lässt sich zu einem wichtigen Teil durch die Gesetze der Mathematik und Physik erklären, wobei besonders die von Pythagoras entdeckte Naturtonleiter von Bedeutung ist. Durch Forschung gut belegt ist, dass die therapeutische Beziehungsgestaltung durch die Einbeziehung von Klängen bereichert werden kann, indem ein „nährendes Potenzialförderndes und als Co-Therapeutikum wirkendes Medium hinzukommt, das eine wesentliche Erweiterung des psychotherapeutisch- psychosomatischen Behandlungs-Repertoires bei sehr verschiedenen Störungsbildern und Krankheiten darstellt“ – wie es Gerhard Tuschy ausdrückt, der seit mehr als zwanzig Jahren in Berlin Wegbereiter einer klangbegleiteten Psychotherapie ist.
Im Workshop wird ein Überblick über Grenzen und Möglichkeiten der Klangtherapie gegeben, der durch praktische Beispiele und Kasuistiken zur therapeutischen Arbeit mit Klängen ergänzt wird. Insbesondere werden Körperinstrumente vorgestellt und Raum für Selbsterfahrung mit Klängen gegeben.
Kurzvita
Marlen Schröder ist Fachärztin für Allgemeinmedizin. Fortbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin und Ohrakupunktur mit Abschluss an der Deutschen Akademie für Akupunktur und Auriculomedizin. 2003 bis 2012 in eigener Praxis tätig als niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neuraltherapie, Akupunktur in Berlin-Müggelheim; seit 2013 privatärztliche Praxis in Berlin-Zehlendorf. Zusammen mit Prof. Hartmut Schröder Gründung des Therapeiums – Zentrum für Natur- und Kulturheilkunde. Fortbildung und Abschlüsse in Entspannungstherapie und Imaginativer Körper-Psychotherapie am Institut für Psychosomatik und Psychotherapie in Potsdam-Babelberg, in Vegetativer Funktionsdiagnostik bei Autonom Health sowie in Biologischer Medizin und in Klangtherapie in der Internationalen Gesellschaft für Biologische Medizin.
Prof. Dr. Hartmut Schröder ist Lehrstuhlinhaber für Sprachgebrauch und Therapeutische Kommunikation an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), wo er 2007 das Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften gegründet hat, das bis 2015 den ersten universitären Masterstudiengang für Komplementäre Medizin und Kulturwissenschaften in Deutschland angeboten hat. Er ist gleichzeitig Direktor des Instituts für Therapeutische Kommunikation und integrierte Gesundheitsförderung) an der privaten Steinbeis-Hochschule Berlin.

Die Jahreskreisfeste der vorchristlichen Kulturen Nordeuropas
.
christian_kordas_internet.png.
am: Samstag, den 13. Juni 2020
um: 17:00 Uhr 
Eintritt: 10,- €
.
Die jährlich wiederkehrenden astronomischen Abläufe bildeten das Grundgerüst für den Festtagskalender der nordischen Völker Europas.
Doch der Jahreskreis unserer Vorfahren war regional sehr unterschiedlich und nahm im Laufe der Jahrhunderte die verschiedensten Ausprägungen an.
Der Mythologie-Experte Christian Kordas gibt in seinem Vortrag eine umfassende Übersicht über die verschiedenen jahreszeitlichen Feste unserer nordischen Vorfahren und erläutert den Ursprung und die Bedeutung ihrer traditionellen Bräuche und zeremoniellen Praktiken.