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WZ, 30.4.18 - Eintauchen in eine märchenhafte Bilderwelt
„Jede Idee hat ursächlichen Charakter und damit das Potenzial zur Verwirklichung“, erklärt die Diplom-Psychologin Annesuse Ganseforth in der Ausstellung „Die Macht der Imagination“ im Vogtshof. Das klingt kompliziert. Die Bilder der Renate von Charlottenburg wirken auf den ersten Blick geradezu naiv einfach. Bei näherer Betrachtung fällt aber auf: Renate von Charlottenburg ist es gelungen, das Komplizierte einfach, aber nicht vereinfachend darzustellen. Wie zeichnet man Ewigkeit? Was ist die Essenz eines Baumes? In den Bildern der Renate von Charlottenburg werden die Dinge wesentlich. Bei der Betrachtung der Bilder wird der Mensch wesentlich.

Ein kontemplativer Prozess, der die Künstlerin, genauso wie den Betrachter, mit universellen Prinzipien und Kräften in Kontakt bringt und Erfahrungen machen lässt. Die sinnliche, die phänomenale und die wesenhafte Ebene sind dabei in der Bildaufteilung häufig getrennt, durchdringen sich aber und können in einem plötzlichen Erkenntnisprozess zusammenfallen. Bildbetrachtung als spirituelle Erfahrung. Erleuchtung ist nicht ausgeschlossen. Die Bilder sind übrigens noch bis einschließlich Dienstag, 1. Mai, im Vogtshof zu sehen. mbd

Westerwälder Zeitung vom Montag, 30. April 2018, Seite 13